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Als Anfang
der 20er Jahre dieses Jahrhunderts viele der Kiefernforste einem
Flächenbrand zum Opfer fielen, wurden die meisten Brandflächen
und die letzten der noch vorhandenen Heidereste in Grünland
umgewandelt.
Man nutzte die Wiesen und Weiden entsprechend den natürlichen
Standortgegebenheiten - nährstoffarme, zum Teil sandige, feuchte
Böden - zunächst noch recht extensiv für die Milchwirtschaft.
Im Zusammenhang damit sind zahlreiche Feldställe vor allem
im Ostteil der Dingdener Heide entstanden, die als Melkunterstände
dienten. Einige von ihnen sind heute noch vorhanden. Sie sind aus
Holz gebaut und tragen ein Giebeldach aus Ziegeln. Für die
Wasserversorgung des Weideviehs wurden Ziehbrunnen gebaut.
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Kurz vor dem
2. Weltkrieg wurden noch leistungsfähigere Rinderrassen aus
den Niederlanden und dem Emsland eingeführt und der Viehbestand
insgesamt erheblich erhöht. Durch die Kriegswirren wurde die
weitere Intensivierung der Landwirtschaft aber zunächst wieder
unterbrochen.
Im Konzept der Zeitreise soll diese
"Zeitzone" durch das heutige Naturschutzgebiet "Dingdener
Heide" repräsentiert werden. Hier wird seit 1987 durch
entsprechende Bewirtschaftungsmaßnahmen versucht, große,
extensiv genutzte Feuchtwiesenflächen zu erhalten, in denen
viele, heute vom Aussterben bedrohte Wiesenvögel wie zum Beispiel
der Große Brachvogel, der Rotschenkel oder die Uferschnepfe
brüten.
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